Der Tenor Michael Weinius wurde in Stockholm, Schweden geboren. Er begann seine musikalische Ausbildung als Bariton an der
Adolf Fredrik’s School of Music und schloss 1995 seine Studien an der University College of Opera in Stockholm ab.
Seit seinem Debüt 1993 als Guglielmo in Mozarts „Così fan tutte“ sang er regelmäßig an allen großen Opernhäusern in Schweden.
In zeitgenössischen Opern wie „Cry Wolf“ von Hans Gefors und
„Jeppe“ von Sven David Sandström verkörperte Michael Weinius mehrfach Rollen, welche speziell für ihn geschrieben wurden.
Neben seiner Opernkarriere gibt er weiterhin Konzerte, die ihn bereits nach Dänemark, Norwegen, Österreich, Spanien,
Großbritannien, Frankreich, Belgien und USA führten.
Weinius wurde mit zahlreiche Auszeichnungen ausgezeichnet. 2004 gewann Weinius den Gösta Winbergh Preis. Darauf folgten 2006 der Birgit Nilsson Preis und 2008 gewann er den
Seattle Opera’s International Wagner Wettbewerb.
Ebenfalls in 2004 machte Michael Weinius einen Fachwechsel vom Bariton zum Tenor und war seither u. a. als Laca (Janácek „Jenufa“) an der
Norrland Opera in Schweden, als Don José in Bizets „Carmen“,
als Loge in Wagners „Das Rheingold“ und Sergej in Schostakowitschs „Lady Macbeth von Mzensk“ zu erleben.
Weitere Engagements umfassten Riccardo (Verdi „Un ballo in maschera“) an der Malmö Opera,
die Titelpartie in Wagners „Parsifal“ (Mannheim), Herodes (Strauss „Salome“, Malmö Opera) und
Siegmund (Wagner „Die Walküre“, Königliche Oper Stockholm).
Im Dezember 2008 war er in
der Uraufführung von „Bathsheba“ von Sven David Sandström in der eigens für ihn geschriebenen Rolle
König David zu sehen. Zu seinen jüngsten Engagements gehören Parsifal und Alfred (Strauß „Die Fledermaus“)
in Stockholm, Siegmund (Wagner „Die Walküre“) an De Nationale Reisoper und die Partie des Hans Schwalb in
Hindemiths „Mathis der Maler“ an der Opera Nationale de Paris. 2010/11 ist er als Parsifal in Düsseldorf
wie auch an der finnischen Nationaloper in Helsinki zu erleben.